baholzer - starre Wirbelsäuleninstrumente
Gebrauchsanweisung Produktgruppe: Endoskope / RK 2a Endoskope mit Arbeits- und Spülkanal für Wirbelsäule, Urologie, Laparoskopie Dateiname mit Revisionsstand erstellt von erstellt am Referenz (L-Nr./IFU Dat/Bez-Dat. geändert von geändert am Seite Bdl starre Endoskope mit Ak für die chir inv Anwendung_Rev10d.doc FRo 26.05.2015 Ref:1062/Bdl starre Endoskope mit A für chir inv Anwendung_Rev10.doc -- -- 23 / 35 10.5. Reinigung und Desinfektion Bitte beachten! Für die Reinigung und Desinfektion sollte nach Möglichkeit ein maschinelles Verfahren (Desinfektor) eingesetzt werden. Ein manuelles Verfahren sollte aufgrund der deutlich geringeren Wirksamkeit und Reproduzierbarkeit nur bei Nichtverfügbarkeit eines maschinellen Verfahrens eingesetzt werden. Die Vorbehandlung ist in beiden Fällen durchzuführen. Endoskop von Anschlüssen (Spül- und Saugschlauch, Lichtleitkabel, Kamerakopf) trennen. Bei Endoskopen die mit einer Optikbrücke bzw. Durchflusshahn versehen sind, müssen diese entfernt werden. Lichtleitadapter sowie Schraubkappen von Hähnen, Hahnküken, Schutzkappen an Hähnen und Brücken sind zu entfernen. Grobe Verunreinigungen der Oberfläche mit einem feuchten, weichen flusenfreien Tuch entfernen. Eine Reinigung ist aus hygienischen Gründen notwendig. Vorsicht: Endoskope dürfen nicht im Ultraschallbad dekontaminiert und gereinigt werden. Vorsicht: Verwenden Sie nur freigegebene Reinigungsmittel. Legen Sie das Endoskop nicht in Alkohol ein. 10.5.1 Maschinelle Reinigung/Desinfektion (Desinfektor/RDG (Reinigungs- und Desinfektionsgerät)) Bei der Auswahl des Desinfektors ist darauf zu achten, - dass der Desinfektor grundsätzlich eine geprüfte Wirksamkeit besitzt (z.B. DGHM- oder FDA-Zulassung bzw. CE-Kennzeichnung entsprechend DIN EN ISO 15883), - dass nach Möglichkeit ein geprüftes Programm zur thermischen Desinfektion (A 0 -Wert > 3000 oder – bei älteren Geräten – mind. 5 min bei 90 °C) eingesetzt wird (bei chemischer Desinfektion Gefahr von Desinfektionsmittelrückständen auf den Instrumenten), - dass das eingesetzte Programm für die Instrumente geeignet ist und ausreichende Spülzyklen enthält, - dass zum Nachspülen nur steriles oder keimarmes (max. 10 Keime/ml) sowie endotoxinarmes (max. 0,25 Endotoxineinheiten/ml) Wasser (z.B. purified water/highly purified water) eingesetzt wird, - dass die zum Trocknen eingesetzte Luft gefiltert wird und - dass der Desinfektor regelmäßig gewartet und überprüft wird. Bei der Auswahl des eingesetzten Reinigungsmittelsystems ist darauf zu achten, - dass dieses grundsätzlich für die Reinigung von Instrumenten aus Metallen und Kunststoffen geeignet ist, - dass – sofern keine thermische Desinfektion eingesetzt wird – zusätzlich ein geeignetes Desinfektionsmittel mit geprüfter Wirksamkeit (z.B. VAH/DGHM- oder FDA-Zulassung bzw. CE- Kennzeichnung) eingesetzt wird und dass dieses mit dem eingesetzten Reinigungsmittel kompatibel ist und - dass die eingesetzten Chemikalien mit den Instrumenten kompatibel sind (siehe Kapitel „Materialbeständigkeit„). Die vom Hersteller des Reinigungs- und ggf. Desinfektionsmittels angegebenen Konzentrationen müssen unbedingt eingehalten werden. Ablauf: 1. Zerlegen Sie die Endoskope so weit wie möglich (Lichtleiteranschluß, Handgriff, Spülhähne). 2. Legen Sie die zerlegten Instrumente in den Desinfektor ein. Achten Sie dabei
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