baholzer - ResaBlator
DE Benutzerhandbuch REV. 1.4 S. 11/36 2.2.1 TECHNOLOGISCHE GRUNDLAGEN DES RESABLATOR 50 Die vom RESABLATOR 50 in der Betriebsart RESABLATION abgegebene Energie sieht auf einem Oszilloskop folgendermaßen aus: a) Eine modulierte, hochfrequente Sinuswelle (Schneiden + Koagulation). b) Eine modulierte, hochfrequente Sinuswelle (Koagulation). Die besten Ergebnisse erhält man je nach Vorgehensweise des Chirurgen durch die Kombination der am besten geeigneten Elektrode mit der am besten geeigneten abgegebenen Leistung. Bei einem Schnitt sind beispielsweise Geschwindigkeit und Bewegung die Faktoren, die eine Minimierung der Dehydrierung und Schrumpfung des Gewebes ermöglichen. Die Operationsgeschwindigkeit hängt von der am Gerät eingestellten Leistung, von der Impedanz und von der Kontaktfläche der verwendeten Elektrode ab. Beispielsweise ist die Stromdichte bei einer großen Schlinge aufgrund des großen Elektrodenumfangs geringer, was zu mehr Energieverlust führt. Wenn die Schlinge dagegen klein ist, ist die Stromdichte im kleineren Zielbereich höher, wodurch zum Erzielen der gewünschten Ergebnisse weniger Leistung erforderlich ist. Beim Arbeiten mit „ feuchtem “ Gewebe ist die Impedanz geringer als bei trockenem Hautgewebe. Die vom RESABLATOR 50 in der Betriebsart RESABLATION abgegebene Energie sieht auf einem Oszilloskop folgendermaßen aus: c) Eine symmetrische (alternierende) Sinuswelle mit einem Mittelwert von Null. Weitere Informationen siehe Abschnitt Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. . 2.2.2 EIGENSCHAFTEN DES RESABLATOR 50 § Der RESABLATOR 50 wurde wie andere VESALIUS QMR Modelle zum Schneiden und für die Koagulation von Gewebe bei elektrochirurgischen Eingriffen entwickelt. An der Gerätevorderseite können zwei Arten von Zubehör angeschlossen werden: Dort steht ein monopolarer Ausgang zum Anschluss der Resaflex ™ -Sonden (monopolare Koagulationsfunktion) und ein bipolarer Anschluss (bipolare Mischfunktion) für Resadisc ™ -Sonden zur Verfügung. § Jede Funktion kann mit den Potentiometern auf der Gerätevorderseite einzeln eingestellt werden. § Der RESABLATOR 50 verfügt über Sicherheitsvorkehrungen, die den internationalen Normen für Geräte der Elektrochirurgie entsprechen: Er verfügt über einen Sicherheitsschaltkreis, der den Ausgang deaktiviert und durch einen akustischen sowie einen visuellen Alarm jegliche Kontaktunterbrechungen der Neutralplatte anzeigt. § Außerdem ist er sowohl mit elektrischen als auch mit pneumatischen Fußschaltern lieferbar. In der Standardkonfiguration verfügt er über pneumatische Fußschalter, die den Vorteil haben, dass sich so keine spannungsführenden Kabel auf dem Boden befinden. § Der neue RESABLATOR 50 verfügt außerdem über einen integrierten Stimulator, mit dem vor dem Eingriff die Position des betroffenen Nervs ermittelt werden kann. Hierbei kommen elektrische Impulse mit geringer Intensität zum Einsatz, in dessen Anwendungsbereich eine muskuläre Reaktion des Gewebes im Bereich des Nervs hervorgerufen wird. 2.3 VERWENDETE METHODEN UND FUNKTIONEN MONOPOLARE FUNKTIONEN Koagulation Das von der Technologie der QUANTENMOLEKULAREN RESONANZ erzeugte elektrische Feld in der KOAG-Funktion überträgt einen Energiestrom auf das Gewebe, der durch Proteindenaturierung des Fibrinogens eine Hämostase des Blutes ermöglicht. Das Fibrinogen wird dadurch in Fibrin umgewandelt, schließt das Blutgefäß ohne Gefäßkollaps und reduziert somit die Schäden durch Hitze und die Nekrose des Gewebes. Für Koagulationszwecke wird üblicherweise eine Elektrode mit großer Oberfläche verwendet und wir empfehlen eine sanfte und intermittierende Berührung des Gewebes ohne Druck, bis die Blutung gestoppt ist. Um eine Überhitzung des Gewebes zu verhindern ist es wichtig, die Elektrode in Bewegung zu halten. BIPOLARE FUNKTIONEN Schnitt-Koagulation Mit der Funktion SCHNITT-KOAG (KOMBINATION) wird ein kleiner Teil der Energie der reinen SCHNITT-Funktion für einen gleichzeitigen Koagulationseffekt verwendet. Im Vergleich mit der Koagulation, die mir der Funktion „ KOAG “ erzielt werden kann, ist dieser Effekt jedoch geringer. Wenn das Gewebe areolar ist, wird ein nicht wahrnehmbarer Koagulationsfilm gebildet, der sich nicht auf den normalen Heilungsprozess (das vorrangige Ziel) auswirkt und nach dem Abheilen selbständig abfällt. Bei korrekter Dosierung der abgegebenen Leistung und bei Verwendung einer bipolaren Klemme mit möglichst kleiner Kontaktfläche, ermöglicht die Funktion SCHNITT-KOAG in der bipolaren Betriebsart feine Trennungen und Schnitte im Gewebe. Die Funktion SCHNITT- KOAG wird außerdem zur Durchführung von Ablationen und Gewebelyse eingesetzt. Die zu verwendende Leistung muss der Art der Anwendung angepasst sein, damit die gewünschte Wirkung auf das Gewebe ohne die Entstehung von Funken erzielt werden kann.
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