baholzer - ResaBlator

DE Benutzerhandbuch REV. 1.4 S. 9/36 2 EINFÜHRUNG 2.1 BESCHRIEBENES MODELL Dieses Handbuch beschreibt den RESABLATOR 50, der ein Modell der Vesalius® Produktfamilie ist: CODE BESCHREIBUNG 2501011 RESABLATOR 50 Der neue RESABLATOR 50 verfügt über zwei Betriebsarten: Die normale Betriebsart RESABLATION, in der das Gerät als quantenmolekularer Resonanzgenerator verwendet werden kann und zusätzlich die Betriebsart NERVENSTIMULATION, in der der RESABLATOR 50 vor dem elektrochirurgischen Eingriff als neurosensorischer Stimulator zum Auffinden von eventuell vorhandenen Nerven eingesetzt werden kann. Somit vereint die vielseitige Verwendbarkeit des RESABLATOR 50 die Funktionen zweier verschiedener Geräte und kann so mit den beiden Betriebsarten und mit den gleichen Komponenten (aktives Zubehör) zunächst die Stimulation durchführen und dann zum elektrochirurgischen Eingriff übergehen. 2.2 DER RESABLATOR 50 Die Bezeichnung QUANTENMOLEKULARE RESONANZ wurde aufgrund der Art und Weise gewählt, mit der die vom Gerät abgegebene Energie mit dem biologischen Gewebe interagiert. Jegliche Form von Energie wird in Form von „ Paketen “ , die Energiequanten genannt werden, von der Quelle zum Verbraucher übertragen, wobei die Menge der von den Quanten transportierten Energie von der Frequenz der Quelle abhängt, die die Quanten abgibt. Die Reaktion, die die auftreffende Energie im behandelten Gewebe hervorruft, hängt wiederum von der Energiemenge jedes einzelnen Quantums ab. Wenn die Energiequanten auf ihr Ziel treffen, löst dies folgende Reaktionen aus: · Wenn der Wert der Quantenenergie von der Bindungsenergie des Zielmoleküls abweicht, ist das Resultat lediglich eine erhöhte kinetische Energie des Moleküls ohne Trennung der Bindung, was zu einem Temperaturanstieg führt. · Wenn der Wert der Quantenenergie der Bindungsenergie des betroffenen Moleküls entspricht, wird die gesamte Energie des Quantums zum Aufbrechen der oben erwähnten Bindung verwendet, ohne dass die kinetische Energie und somit auch nicht die Temperatur erhöht wird. Mit der Trennfunktion des RESABLATOR 50 erreichen die übertragenen Energiequanten das Gewebe mit einer Energie, die der Bindungsenergie der Moleküle entspricht, aus denen das Gewebe besteht. Dadurch lassen die auftreffenden Energiequanten die Bindungen der Gewebemoleküle resonieren und trennen Sie dadurch sauber voneinander ab. In der Folge wärmt sich das Gewebe nur minimal auf, da die Energie hauptsächlich als potenzielle und nicht als kinetische Energie übertragen wird. Der molekulare Bindungsbruch führt wiederum zum Aufreißen der Zellmembrane (Schneidwirkung), was die Schäden durch Wärme erheblich reduziert. Der resultierende Schnitt ist präzise und sehr fein, wodurch das umgebende Gewebe vollständig unversehrt bleibt. Im Gegensatz zu herkömmlichen elektrischen oder radiochirurgischen Skalpellen, dessen Funktionsprinzip lediglich auf der Übertragung von Wärmeenergie (aufgrund von Durchleitung elektrischen Stroms erzeugte Wärme) basiert, verwendet der RESABLATOR 50 ein hohes Frequenzspektrum, sodass nur ein kleiner Teil der freigesetzten Energie zu einem Temperaturanstieg führt. Der Großteil der auf das Gewebe übertragenen Energie wirkt direkt auf die molekularen Bindungen ein und trennt diese ohne Wärmeeinwirkung. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, dass die vom RESABLATOR 50 eingesetzten Frequenzen extrem hoch sind und in einem Wertebereich liegen, der eine maximale Resonanz in den Bindungen hervorruft. Der so erzeugte Schnitt ist sehr fein, da die Elektrode nie den Temperaturbereich erreicht, in dem Gewebenekrose auftritt, und keinerlei seitliche Lazerationen auftreten (der Schnitt erfordert keinen manuellen Druck vom Chirurgen). Wenn der RESABLATOR 50 in der Koagulationsfunktion betrieben wird, liegt der Energiewert der Quanten etwas außerhalb des Resonanzbereiches. Da die mit den Quanten einhergehende Energie somit etwas von der molekularen Bindungsenergie des Gewebes abweicht, führt dies zu einem moderaten Temperaturanstieg, mit dem der Koagulationsprozess durch den die Denaturierung von Proteinen angestoßen wird, der jedoch keine Nekrose verursacht. Diese Art der natürlichen Koagulation hat den großen Vorteil, dass sie im Gegensatz zu herkömmlichen elektrischen oder radiochirurgischen Skalpellen keinen Gefäßkollaps verursacht. Durch die Verbindung der durch pulsierenden Strom erreichten gleichzeitigen Koagulationsfunktion mit der Schnittfunktion (Mischwirkung), können noch bessere Ergebnisse erzielt werden, da die beim Schneiden geöffneten kleinen Blutgefäße schnell geschlossen werden. Der RESABLATOR 50 besteht aus elektronischen Komponenten und Technologien auf dem neuesten Stand der Technik, von denen einige spezifisch und in strikter Einhaltung der internationalen Normen geprüft wurden: Die Sicherheitssysteme sind redundant ausgelegt und werden von zwei Mikroprozessoren gesteuert; die Leckströme am Patienten, an der Abdeckung und zur Erdung sind erheblich geringer als die in den IEC-Normen festgelegten Grenzwerte. Der RESABLATOR 50 verfügt über Griffe, in die Elektroden zum Schneiden, zum Schneiden + Koagulieren, zur Hämostase und für Stromschläge sowie isolierte Neutralplatten eingesetzt werden. Letztere sind so nahe wie möglich an der Eingriffsposition in Kontakt mit dem Patienten zu bringen. Weiterhin können wir auch isolierte Einwegplatten liefern, die speziell für die Verwendung mit dem RESABLATOR 50 entwickelt wurden.

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